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15.08.2011

Rush3 Der erste Kontakt



Das Wetter war tagelang schon ziemlich mies. Tagelanger Regen verhagelte mir das Gemüt. Zu Hause lag der nagelneue Schirm. Traurig fiel mein Blick immer wieder ins Regal.

Eigentlich sollte es wieder regnen. Das Regenradar verhieß nichts Gutes. Trotzdem legte ich den Schirm auf dem Weg in die Stadt mit ins Auto.


„ Hoffnung stirbt ja immer zuletzt!!! “


Nach dem ich meine Sachen organisiert hatte, fuhr ich an den Übungshang um wenigsten den Schirm mal auf Mängel zu prüfen. So ging ich dann unter bedecktem Himmel (die Regenjacke im Gepäck) den Übungshang hinauf.

Das starten im Low-Wind-Bereich (0-10km/h) rückwärts ist einfach. Der Schirm zieht gradlinig nach oben und lässt sich leicht abstoppen, ohne zu hebeln.

Oben zeigt er deutlich, dass er fliegen will und man sollte ihm schon zeigen wer der Herr ist. Eine Sache die ich schon beim Swift erlebt habe. Das hat den Vorteil, wenn er nicht nach vorn zieht kann man in Ruhe stehen bleiben, dann ist da auch nichts.

Im Flug überzeugte der Schirm durch angenehme Rückmeldungen über Bremse und Sitzbrett. Anstandslos zeigte er mir die Sink-Verringerungen unterhalb der Null an. Das bin ich von meinem Factor gar nicht gewohnt.

Da ich mit 122 kg den Großen flog, habe ich erwartet das der Schirme etwas schwammig ist, zu mal ich ja die etwas härteren Kappen bevorzuge. Dieses Mal nicht! Steuerdrücke mittel und ansteigend aber immer im angenehmen Bereich. Die Kappe lässt sich gut flach und auch steil drehen, dabei wurde mir sofort die Wendigkeit des Schirmes bewusst, ohne das er in einer 180° Kurve anfängt sich zu beschleunigen oder sich aufzustellen. Im Bodenbereich werden einem schnell die cm der Höhe bewusst.


Ich war einfach erstaunt.


Der erste Abgleiter war für mich so beeindruckend, dass ich noch mal aufstieg.

Auch im zweiten Flug überzeugte er mit einem ungewöhnlichen Gleiten. Abgleiter haben mich schon lange nicht mehr so berührt, wie an diesem Tag.

Das Einpacken im Anschluss erwies sich dann doch als Sisyphusarbeit. Aber eigentlich ist er ja zum fliegen da und gehört nicht in einen Packsack.

Nach einigem hin und her bekam ich ihn dann doch mehr oder weniger in den Packsack hinein. Der Schirm fand es bestimmt anmaßend, das ich versucht habe ihn in einen Standard Innenpacksack einzupacken. Dem entsprechend hat er sich gewehrt.

Am Nachmittag holte ich dann den Saucisse Pack, der im Lieferumfang des Schirmes mit dabei ist. Mit ihm gelang es mir dann mühelos den Schirm innerhalb kürzester Zeit im meinem Wohnzimmer einzupacken.

Bei den German Midlands hatte ich ausreichen Gelegenheit Flüge an der Winde zu machen.

Dabei zeichnete er sich durch ausgesprochene Spurtreue am Seil aus. Selbst bei extremen Seitenwind ( 90°) ließ sich der Schirm ohne Probleme in der Bahn halten auf der ich fliegen wollte. Egal ob ich mich in den Wind schieben lies oder auf der Auslegestrecke blieb, der Schirm verfolgte die Bahn die ich ihm vorschrieb. Am Anfang waren die Höhen nicht so berauschend aber das konnte ich beheben.

Siehe Flug Midlands.

Leider hatte ich zum Schluss Wetterpech und der Vorführer war einem Pilot für eine Zeit schon versprochen, so dass wir ihn ohne komplettes Ergebnis zurückschicken mussten. Zumal die Wetteraussichten nicht besonders waren.


Resümee :

Alle Tests versprechen dass dieser Schirm etwas besonders hat. Ich werde dran bleiben und die letzten Fragen noch klären.

Als ich mit Christoph über ihn sprach meinte er nur dass ich mich in seine Charakteristik etwas verliebt hätte. Ein bisschen hat er wohl recht und das andere bisschen gebe ich einfach nicht zu.

Ich hoffe nur, dass ich bald die Möglichkeit bekomme ihn noch einmal zu fliegen.


Stephan


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